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Alfreds- Lauf in Wien am 28.09.2014


Nach dem erfolgreichen Einsatz mit der Goldmedaille bei den steirischen 3x1000m Langstaffel Meisterschaften in Leibnitz am Vortag,

nahm Christian Kresnik am Sonntag, dem 28. September bei "Alfreds Lauf mit 200 -m- Zielsprint Wertung" in Wien auf der Prater Hauptallee teil.

 

Seit vier Wochen betreibt Christian nun schon zielgerichtetes Aufbautraining für den Halbmarathon in Palmanova im November. Als ersten wirklichen Test und schnellen Trainingswettkampf nahm er zu diesem Zweck in Wien bei diesem Lauf teil.

Ohne vorherige Regenerationstage wollte der LTV-Athlet diesen Lauf aus dem vollen Training heraus laufen und damit einen möglichst großen Nutzen daraus erzielen.
Das Ziel war vor dem Rennen mit einer 10km Zeit unter 34 Minuten nicht zu hoch angesetzt, da er seine momentane Form nicht so recht einschätzen konnte und sein Pulver nicht für kommende Aufgaben verschießen wollte. Wien präsentierte sich an diesem Tag von seiner besten Seite. Bei angenehmen Temperaturen um die 15°C und Sonnenschein schien alles für eine gute Leistung angerichtet.

 

Es war eine 5km-Runde rund um das Ernst-Happel-Stadion und entlang der Hauptallee inklusive einer 180°-Wende zweimal abzulaufen. Lauforganisator Alfred Sungi, ein Urgestein der österreichischen Laufszene, gab das Startsignal und Christian setzte sich gleich von Anfang an zusammen mit Luca Sinn, der übrigens für die kommende Crosslauf-Europameisterschaft in der U20-Klasse nominiert wurde, vom restlichen Feld ab. Etwa 10m hinter Luca lief Christian bis zur ersten Wende bei ungefähr 2,5km. Ab hier konnte Christian Kresnik aufschließen und die beiden liefen von hier weg Seite an Seite an der Spitze des Feldes. In 16:37 passierte das Spitzenduo die 5km Marke. Zu diesem Zeitpunkte fühlte sich Christian großartig, die vielen harten Einheiten der letzten Wochen schienen Früchte getragen zu haben.

 

Eigentlich war das Gesamtziel eine Zeit unter 34 Minuten. Christian fühlte sich jedoch wirklich gut und so wurde das Tempo auch in der zweiten Runde gleich hoch gehalten. Bis km 9 liefen Luca und Christian nebeneinander, gepusht auch von den Begleitradfahrern. Obwohl sich Christian bis dahin sehr gut fühlte, konnte er bei einer plötzlichen Tempoverschärfung von Luca Sinn genau 1km vor dem Ziel nicht mehr kontern. Er lief den letzten Kilometer ähnlich konstant wie die vorherigen neun und finishte schließlich in unerwartet starken 33:19. Damit konnte Christian auch seine persönliche Bestzeit über 10km aus dem Dezember des Vorjahres um 2 Sekunden verbessern. Die Strecke war übrigens AIMS-vermessen, womit diese Bestzeit auch offiziell ist.


Alles in allem war Christian mit seiner Vorstellung sehr zufrieden. Trotz der Müdigkeit der letzten harten Trainingswochen mit zweimal 120, 135 und dieser mit 117km war die Leistung sehr ansprechend. Das letzte große Saisonziel, eine Halbmarathonbestzeit in Palmanova, am besten unter 1:10 scheint auf alle Fälle erreichbar.


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